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Obdach Wien schließt Teil seiner Flüchtlingseinrichtungen

18. Juli 2018

Die Anzahl an Asylanträgen geht stetig zurück, wodurch der Bedarf an Unterkünften für AsylwerberInnen sinkt. Obdach Wien schließt daher einen Teil seiner Flüchtlingseinrichtungen.

Als 2015 der Bedarf an Unterkünften für Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten sprunghaft anstieg, war Obdach Wien zur Stelle: Innerhalb kürzester Zeit eröffnete das Unternehmen mehrere, teils auch große Unterkünfte. Möglich gemacht haben das neben den engagierten MitarbeiterInnen auch hilfsbereite KollegInnen aus dem FSW und zahlreiche Freiwillige aus der Wiener Bevölkerung.

„Damals hat sich eine ungeheure Dynamik des Miteinanders ergeben“, erinnert sich Geschäftsführerin Monika Wintersberger-Montorio an die Anfänge der Flüchtlingshilfe bei Obdach Wien, „Allen, die dabei waren und natürlich ganz besonders Allen, die dabei geblieben sind, möchte ich dafür sehr, sehr herzlich danken!“

Inzwischen kommen deutlich weniger Schutzsuchende nach Wien, gleichzeitig werden Asylverfahren nach und nach abgeschlossen. Viele der kurzfristig geschaffenen Wohnplätze für AsylwerberInnen werden nicht mehr gebraucht. Die Einrichtungen können wieder geschlossen werden.

Ende April war es im Pavillon XVII im Obdach Hietzing so weit. Ende Juli folgen Pavillon XII und das Obdach Höchstädtplatz. Die Bewohnerinnen und Bewohner beziehen andere, kleinere Quartiere bzw. Wohnungen.

Ein Rückblick auf den Beginn, die Projekte und schönen Momente in Obdach Wien Flüchtlingseinrichtungen.